Eberstadt ist ein lebendiger Stadtteil. Er zeichnet sich vor allem durch unseren großen Zusammenhalt und das rege Vereinsleben aus. Beides prägt das Leben im Stadtteil. Zum Wohnen und Wohlfühlen eignet sich Eberstadt allemal: Die bestehende Infrastruktur mit Lebensmittelmärkten, den Schulen und Kindertagesstätten sowie einem dichten Bus- und Straßenbahnangebot machen diesen Stadtteil zu einem attraktiven Lebensort.
Wir möchten diese Lebensqualität erhalten und verbessern. Dafür ist einiges geplant: der Ausbau der Modaupromenade nach Osten zum Beispiel. Der bestehende Teil der Promenade soll schrittweise saniert werden. Die Instandsetzung der Heidelberger Straße in Richtung Norden und das lang geplante Baumtor sollen endlich realisiert werden.
Außerdem wollen wir die Lärmbelastung senken. Deshalb fordern wir Lärmschutzmaßnahmen entlang von Autobahn und Bahnstrecke. Störungen durch neue Anflugrouten hin zum Frankfurter Flughafen müssen verhindert werden.
Alle Eberstädterinnen und Eberstädter sind herzlich eingeladen, gemeinsam mit uns den Stadtteil noch lebenswerter zu gestalten. Um sich zu beteiligen, gibt es viele Möglichkeiten: ein Besuch in der Bürgersprechstunde oder ein Treffen auf einer unserer Veranstaltungen. Wir freuen uns auf neue Meinungen, Anregungen und Ideen.
Ehrenamtliche in Vereinen und Verbänden werden weiterhin unterstützt. Das Programm „Soziale Stadt“ muss auch künftig fortbestehen.
Wir wollen neue Wohnformen für ältere Menschen zu schaffen. Dafür wollen wir Bestrebungen des Bauvereins in Eberstadt-Süd unterstützen. Die Arbeit des städtischen Seniorentreffs Süd und der AWO-Altenstube soll erhalten und ausgebaut sowie weitere ergänzende Angebote für Senioren in Eberstadt geschaffen werden.
Wir fordern, die Fehlbelegungsabgabe aufzuheben. Nur so kann eine bessere Durchmischung der Bewohnerschaft in Eberstadt-Süd erreicht werden. Die Wohnbaugesellschaften sollen durch eine behutsame Wohnungsbelegung daran mitwirken.
Das Angebot an Kinderkrippen soll weiter ausgebaut werden. Ziel ist es, in der kommenden Wahlperiode mindestens 40 Prozent eines Altersjahrgangs einen Krippenplatz anzubieten.
Die Eberstädter Einrichtungen müssen weiter saniert und gegebenenfalls erweitert werden. In Kindergärten, in denen viele Kinder mit Migrationshintergrund sind, soll verstärkt Deutschunterricht angeboten werden.
Wir planen, das schulische Angebot zu verbessern. Grundschulen sollen flexible Eingangsstufen erhalten. Außerdem soll in Eberstadt das Abitur erreicht werden können. Die Gutenbergschule soll in eine Integrierte Gesamtschule mit Oberstufe umgewandelt werden.
Ein weiteres Ziel ist es, die Eberstädter Schulen zu Ganztagsschulen auszubauen und ein Mittagessen für alle Kinder anzubieten. Bis dahin ist das Angebot der Betreuenden Grundschule aufrecht zu erhalten und zu fördern.
Die Fortführung der Sanierungen und Erweiterungen der Schulen hat für uns oberste Priorität.
Die Wartehalle in der Mitte Eberstadts soll zu einem attraktiven Umsteigepunkt ausgebaut werden. Dabei sind die Verbreiterung der Bürgersteige sowie die barrierefreie Gestaltung der Haltestellen auf diesem zentralen Platz unverzichtbar. Wir wollen die Katharinenstraße für einen Zweirichtungsverkehr öffnen, um die Erreichbarkeit des neuen Wohngebiets Wolfhartweg zu verbessern.
Das Einzelhandelskonzept wollen wir mit Nachdruck umsetzen. Ein weiterer Lebensmittelmarkt soll im Ortskern entstehen.
Das beliebte Eberstädter Mühltalbad ist zu erhalten und zu sanieren.