13.03.2011
Nach den jüngsten Gewaltvorfällen will die SPD noch in der nächsten Woche zu einem Runden Tisch "Gewaltprävention in Eberstadt" einladen, um gemeinsam mit Vertretern der Polizei, des Kommunalen Präventionsrat und der Bürgerinitiative Nachtwanderer zu beraten, wie der Situation an der Eberstädter Modaupromenade begegnet werden kann. "Es geht darum, nachhaltige Kriminalprävention zu betreiben und den Ursachen von Jugendgewalt zu begegnen. Wir wollen die Probleme lösen und die Jugendlichen nicht einfach nur weitertreiben.", erklärte die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende und Eberstädter Stadtverordnete Katrin Kosub.
"Mit Kontrollen allein ist es an der Modaupromenade nicht getan", widerspricht Kosub der Forderung der CDU-Fraktion zu den jüngsten Vorfällen an der Modaupromenade. Klar sei, dass die Polizei vor Ort Präsenz zeigen müsse und die Gewaltübergriffe umfänglich und zeitnah geahndet werden müssten. Dieses sei Aufgabe der Polizei und würde, so hat sich Kosub von der zuständigen Polizeistation Pfungstadt versichern lassen, auch im Rahmen des zur Verfügung stehenden Personals erledigt. "Statt nach Sicherheitskonzepten des Bürger- und Ordnungsamtes zu fragen, soll sich die Eberstädter CDU an ihre Parteifreunde aus dem hessischen Landtag wenden. Den Personalabbau bei der Polizei hat die schwarz-gelbe Koalition in Wiesbaden zu verantworten", so Kosub weiter. Schon seit Jahren fordert die SPD Eberstadt einen weiteren Kontaktbeamten für den Stadtteil.