07.03.2011
Eberstadt, als größter Stadtteil der Wissenschaftsstadt Darmstadt, zeichnet sich durch einen großen Zusammenhalt der Bewohner und das rege Vereinsleben aus. Allein elf Kandidaten der SPD-Liste zur Kommunalwahl kommen daher aus dem südlichsten Stadtteil, der „Toskana Darmstadts“, wie Oberbürgermeister Walter Hoffmann häufig Eberstadt beschreibt.
„Zum Wohnen und Wohlfühlen eignet sich Eberstadt allemal: Die bestehende Infrastruktur mit Lebensmittelmärkten, den Schulen und Kindertagesstätten sowie einem dichten Bus- und Straßenbahnangebot machen diesen Stadtteil zu einem attraktiven Lebensort“, so Gerhard Busch, ehrenamtlicher Stadtrat und „Spitzenkandidat“ der Eberstädter SPD-Liste. „Wir setzen auf Bürgerbeteiligung, wie wir es bislang auch schon immer angeboten hatten, z.B. in unseren Bürgersprechstunden.“ Hierfür soll die Lebensqualität erhalten und verbessert werden. Der umweltpolitische Sprecher Torsten Rossmann benennt den Ausbau der Modaupromenade nach Osten hin und die Sanierung des bestehenden Weges. Hinzu käme die Instandsetzung der Heidelberger Straße in Richtung Norden und die Realisierung des Baumtores. Außerdem soll die Lärmbelastung durch Lärmschutzmaßnahmen entlang von Autobahn und Bahnstrecke reduziert, Störungen durch neue Anflugrouten zum Frankfurter Flughafen verhindert werden. „Wir wollen auch das Wissen um die regionale Bedeutung von Kultur, Umwelt und Klimafragen besser vermitteln, durch den Ausbau bestehender Lehrpfade sowie ein lokales Umweltzentrum, insbesondere für Kinder und Jugendliche.“
Darüber hinaus ist eine zentrale Forderung der Eberstädter SPD die Erhaltung bzw. Steigerung des sozialen Zusammenlebens (z.B. im Vereinsleben) und der Wohnbedingungen vor Ort. „Das Wohn-Programm „Soziale Stadt“ muss auch künftig fortbestehen und wir wollen neue Wohnformen für ältere Menschen schaffen. Dafür wollen wir Bestrebungen des Bauvereins in Eberstadt-Süd unterstützen. Die Arbeit des städtischen Seniorentreffs Süd und der AWO-Altenstube soll erhalten und ausgebaut sowie weitere ergänzende Angebote für Senioren in Eberstadt geschaffen werden.“, betont Katrin Kosub. „Mit uns wird es zu einer besseren Durchmischung der Bewohnerschaft in Eberstadt-Süd kommen. Die Wohnbaugesellschaften sollen durch eine entsprechende Wohnungsbelegung daran mitwirken. Insbesondere sehen wir hier Handlungsbedarf in der Fritz-Dächert-Siedlung“.
Dagmar Metzger sieht gute Chancen für Verbesserungen bei den Schulen: „Grundschulen sollen flexible Eingangsstufen erhalten. Außerdem soll in Eberstadt das Abitur erreicht werden können. Wir stehen dafür, dass die Gutenbergschule in eine Integrierte Gesamtschule mit Oberstufe umgewandelt wird.“ Ein weiteres Ziel sei es, die Eberstädter Schulen zu Ganztagsschulen auszubauen und ein Mittagessen für alle Kinder anzubieten. Bis dahin soll das Angebot der Betreuenden Grundschule aufrecht erhalten und gefördert werden. Natürlich habe auch die Fortführung der Sanierungen und Erweiterungen der Schulen oberste Priorität. In Sachen Kinderbetreuung unterstreicht Peter Schüttler die Bedeutung des erreichten Weges. „Wir werden das Angebot an Kinderkrippen weiter ausbauen. Ziel ist es, in der kommenden Wahlperiode mindestens 40 Prozent eines Altersjahrgangs einen Krippenplatz anzubieten.“ Die Eberstädter Einrichtungen müssten weiter saniert und gegebenenfalls erweitert werden. In Kindergärten, in denen viele Kinder mit Migrationshintergrund sind, solle verstärkt Deutschunterricht angeboten werden.
Auch die Verkehrsinfrastruktur soll verbessert werden. „Die Wartehalle in der Mitte Eberstadts soll zu einem attraktiven Umsteigepunkt ausgebaut werden. Dabei sind die Verbreiterung der Bürgersteige sowie die barrierefreie Gestaltung der Haltestellen auf diesem zentralen Platz unverzichtbar.“ betont Maria Schischkin und Felix Staudt. „Wir wollen die Katharinenstraße für einen Zweirichtungsverkehr öffnen, um die Erreichbarkeit des neuen Wohngebiets Wolfhartweg zu verbessern.“
„Das Einzelhandelskonzept wird mit Nachdruck umgesetzt. Ein weiterer Lebensmittelmarkt soll im Ortskern entstehen.“, ergänzt Duran Cankur.
Schließlich verweisen Johannes Ritter und Eberhard Lang auf das beliebte Eberstädter Mühltalbad, welches erhalten und saniert werden soll. „Natürlich umweltgerecht und möglichst klimaneutral“.
Die Eberstädter Kandidaten sind: Gerhard Busch (Listenplatz 5), Dagmar Metzger (Listenplatz 6), Katrin Kosub (Listenplatz 12), Dr. Torsten Roßmann (Listenplatz 17), Peter Schüttler (Listenplatz 23), Maria Schischkin (Listenplatz 26), Felix Staudt (Listenplatz 32), Dr. Katharina Wöhlermann (Listenplatz 33), Duran Cankurt (Listenplatz 42), Johannes Ritter (Listenplatz 57), Eberhard Lang (Listenplatz 59).