24.03.2011
Im Rahmen einer Anfrage an Baudezernent Dieter Wenzel erinnerte Stadtrat Gerhard Busch (SPD) an den unbefriedigenden Zustand des Eberstädter Bahnhofs. Busch wollte nun wissen, inwieweit der wenig kundenfreundliche und nicht barrierefreie Zustand des Bahnhofes nach Inbetriebnahme der Pfungstadt-Bahn endlich für Bürgerinnen und Bürger attraktiv gestaltet wird.
Baudezernent Dieter Wenzel teilte nun dem Eberstädter Kommunalpolitiker mit, dass im April dieses Jahres eine Planungsvereinbarung zwischen DB AG, RMV und Stadt Darmstadt zum Bahnhof Eberstadt abgeschlossen wird. Danach erfolgt die Beauftragung eines Büros mit der Vorplanung für die Umgestaltung des Bahnhofs. Die Finanzierung des Planungsauftrags tragen RMV und Stadt Darmstadt zu gleichen Teilen.
Mit Ergebnissen ist gegen Ende des Jahres zu rechnen. „Alte“ Planungen werden einfließen. Auf der Grundlage der dann vorliegenden Kostenschätzung und Vorplanung können dann Finanzierungskonzepte, Baurechtschaffung und ein Zeitplan für eine Umsetzung der Planung entwickelt werden.
In einem weiteren Brief an den Baudezernenten regt Gerhard Busch nun an, das Anwesen der ehemaligen Papierfabrik Heil mit in die Planung einzubeziehen. Das Objekt steht zum Verkauf an und es sollte geprüft werden, inwieweit die sehr schlechte Parksituation am Bahnhof durch Öffnung und Abbruch des Areals der Firma Heil deutlich verbessert werden könne. Auch attraktive Fahrradabstellanlagen sind leicht zu errichten. SPD-Kommunalpolitiker hatten vor wenigen Tagen bei einem Treffen mit dem ASB in dessen Geschäftsräumen am Bahnhof die unerträgliche Parksituationen erleben können.
„Wenn wir den Bahnhof attraktiv gestalten und die verbesserte Anbindung zum Darmstädter Hauptbahnhof durch die Pfungstadt-Bahn nutzen wollen, muss auch ausreichend Parkraum zur Verfügung stehen. Nur so wird für Pendler eine Alternative zum Hauptbahnhof geschaffen.“, so Busch abschließend.